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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Klaus Gerbel (Potsdam) | 28.07.2010 |
| Es ist schon schade zu sehen, daß die sogenannten Hoffnungsträger der FDP als strategische Neuausrichtung vor allem die Adoption sozialdemokratischer Terminologie und Inhalte bieten. Deutschland braucht eigentlich eine echte liberale Alternative zum linken Mainstream. Die bietet diese maßlos enttäuschende Partei leider nicht. Die Rhetorik vor der Wahl war vielversprechend, aber hinter ihr standen keine wirklich liberalen Überzeugungen. Die FDP war und ist das Vehikel, mit dem Guido Westerwelle an seine gegenwärtige Position gelangen wollte und gelangt ist. Jammerschade, daß sich eine einstmals liberale Partei so mißbrauchen läßt. Wem sie damit noch eine politische Heimat bieten kann, das mag sie selbst erleben. | |
| bernd von frankenberg (26434 wangerland) | 27.07.2010 |
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Die FDP verspricht. Hier lag und liegt oft ihr "Versprecher".Ungeschicktes Taktieren - dies war nicht immer so - wird durch ungeschicktes Kommunizieren noch verstärkt. Altmeister Genscher agierte da noch erfolgreich. Ein Wahlslogan der FDP: "Wir sorgen für Bewegung" wirkt dann auch noch bis heute.Aber offensichtlich gegen die eigene Zielrichtung. ("Sorgen" und "Bewegung") sind schon Begriffe, die werbewirksam schlecht gewählt sind.Hier treffen sie die Partei selbst bis ins Mark. Warum nicht schlicht: "Wir bewegen.."? Konkrete Beispiele: "So sollte ein realistisches FDP-Modell doch einmal die Wähler überzeugen.Das "FDP-Mobil" an Brennpunkten im Land, um sich an Problemlösungen zu beteiligen.(Beim Oder-Hochwasser stand die FDP auf der Domplatte in Köln). Eine moderne,aktive Partei muß die Brennpunkte im Land aufsuchen.Sie muß Vordenker und Vorhandler im besten Sinn sein. Wenn jetzt die Rentendebatte wieder "rückreformiert" werden soll auf "Anpassung" statt "Garantie", so zeugt dies nicht gerade von originellen Einfallsreichtum. Vor-Rück-Zick-Zack Kurs verunsichert die Wähler. Die FDP sollte auf Themenwechsel setzen,konstruktiv und kooperativ,damit sie sich eindeutig als liberale Fortschrittspartei empfehlen kann. Viel Glück Herr Lindner. |
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| arno doll (köln) | 26.07.2010 |
| Es wäre ein immenser strategischer Fehler, die Entwicklung und Darstellung eines neuen Grundsatzpro- gramms, abseits der arroganten,selbstherrlichen und realitätsfremden Auftritte der Westerwelle und Co. bis 2012 heraus zu schieben. Westerwelle, Brüderle, Niebel habend durch eigenes Verschulden verbrannte Erde irreparabel hinterlassen. Sie treiben die FDP mehr und mehr in den Untergang. Diese Herren stehen bei Bürgern und Medien schlechthin für das Negativbild eines Politikers. Jeder ihrer medialen Auftritte ist ein Sargnagel der FDP. Bei 4 % hört jede Gefühlsduselei zur Wahrung von Posten und Bezügen für diese Herren auf. Da die Genannten von sich aus den Weg zu neuen liberalen Ufern nicht frei machen werden, müssen Sie sich Herr Lindner mit anderen engagierten FDP´lern, die sich z.Z. nicht einbringen können, wollen, dürfen, auf den Weg machen und Zeichen für eine neue sozialliberale Partei setzen, die nicht im ständigen berechtigten Verdacht steht, nur noch Klientelpartei zu sein. Herr Lindner, nicht morgen in 2012 sondern Start heute und Vorstellung des neuen Grundsatzprogramms in 2011. Ihre Ansätze zu einem neuen Auftritt der FDP sind viel versprechend. Und noch was, das ist kein Königsmord, sondern die Verantwortlichkeit für eine Partei, der Sie hoffentlich weiterhin mit Ihrem Engagement dienen werden.Also Bon Courage !! | |
| walterthomann (Wuppertal) | 26.07.2010 |
| Der Artikel ist ein bisschen mager. Er wirbt allein für das ja schon vor einiger Zeit erschienene Buch, ist also wirklich nur Werbung ... | |
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