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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| rf (brl) | 27.08.2010 |
| mal ein anderer Blickwinkel auf uns zur Abwechslung .... | |
| Indigo (Niedersachsen) | 30.07.2010 |
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Herr Kepplinger hätte sich schon viel früher äußern können, nämlich als die ganze Medienmeute über Ysilanti und Lafontaine hergefallen ist. Sein aktuelles Interview ist letztlich auch nur "Gratismut" Und der Hinweis eines Leserkommentators, dass der Medienkonzern DDVG mehr Einfluss ausübt als Springer und Bertelsmann ist schlechtweg ein (schlechter) Witz. |
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| () | 30.07.2010 |
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@Sebastian (Deutschland): "So wie sich in der selbständigen Wirtschaft bestimmte durchsetzungsfähige und wirtschaftlich ehrgeizige Menschen zuhause fühlen, so bleibt der Journalismus das Biotop der mehr oder weniger Idealisten und Ideologen, die die Welt vom Schreibtisch „verbessern“ (subjektiv) wollen." Das stimmt und ist schön wertneutral formuliert, danke. @jodokus (Niedersachsen): "Es gibt einen linken Meinungskonzern der einflusstechnisch wesentlich mehr Macht hat als Springer und Bertelsmann zusammen: Die DDVG, zu 100% im Besitz der SPD." Die Linke Vorherrschaft in den (deutschen!) Medien kann man auch damit bestehtigen, dass die ganz überwiegende Mehrheit der Journalisten sich selbst als "links" oder "irgendwie links" einstuft. Wie könnte eine "rechts-konservativ" (Wissen Sie überhaupt, was das bedeutet?) Medienlandschaft mit solchen Personal funktionieren? Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Überhaupt ist die völlig subjektive Befindlichkeit des "Journalistenmilieus" entscheidend in vielen politischen Fragen. Und das auf völlig undemokratische Art und Weise den der Journalistenberufe ist ein eben ein Beruf wie jeder andere. Nicht besser, aber bestimmt auch nicht schlechter. Zur politischen Kultur: Ein Spiel: Frage einen Durchschnittsmann auf der Straße nach seiner politischen Einstellung. Du wirst mit ziemlicher Sicherheit irgendwas mit "links" hören. Zweiter Versuch. Frage einen durchschnittlichen, politischen nicht sonderlich aktiven Jugendlichen auf der Straße, was er unter "Rechts" (im politischen Sinne) versteht. Du wirst zweifellos in erster Linie Antworten erhalten, die den Begriff "rechts" mit irgendwas wie "Kampf gegen Rechts" verbinden - also "rechts" nicht als Beschreibung für eine konservative/bürgerliche Grundhaltung oder für den Wunsch ein "gottgefälliges" Leben zu führen, sondern bereits "rechts" als Bezeichnung für einen Radikalismus. Es ist klar, dass, wenn Leute unter diesen Bedinungen vor die Frage gestellt werden, ob sie eine rechte oder linke Einstellung vertreten, die linke wählen. Daher gibt es in Deutschland viele Positionen nicht. "Neoliberal" ist ja eigentlich amerikanishc für "sozialdemokratisch", hier in Deutschland schon ein Schimpfwort für an wirtschaftliche Mittel orientierte politische Menschen. |
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| P.A. (München) | 30.07.2010 |
| Ausgezeichneter und sehr interessanter Artikel! | |
| klein (trier) | 19.07.2010 |
| Zunächst ein Kompliment dafür, dass Sie dieses Interview überhaupt abgedruckt haben. Ich stimme Herrn Kepplinger voll zu: "Viele Journalisten überschätzen sich selbst und haben eigene Machtfantasien." Wie einfach ist es doch, auf unqualifizierte und Menschen verachtende Art und Weise über Politiker herzufallen. Fundierte differenzierte Analysen erfordern Sachkenntnis und die Anstrengung des Begriffs. Ob aus Unfähigkeit oder Böswilligkeit wird häufig der einfache Weg gewählt: einfach undifferenziert drauf hauen! Hier kommt es auf den aufgeklärten Leser an, der die Machart durchschaut, sich abwendet und sich ein eigenes Urteil bildet. Wie weit die Resignation verschiedener Politiker, die von ihrem Amt zurücktreten, auch mit der unqualifizierten und quasi verleumderischen Meinungsmache zu tun hat, sollte nicht außer Acht gelassen werden. | |
| jodokus (Niedersachsen) | 13.07.2010 |
| @ Hans (Gotha): Es gibt einen linken Meinungskonzern der einflusstechnisch wesentlich mehr Macht hat als Springer und Bertelsmann zusammen: Die DDVG, zu 100% im Besitz der SPD. | |
| Hans (Gotha) | 08.07.2010 |
| @Sebastian: Dieser Punkt ist oft zu hören, nur - zustimmen kann ich ihm nicht. Auf der einen Seite haben wir mit BILD, FAZ und WELT drei mächtige Printmedien, die natürlich nicht etatistisch-links schreiben. Auf der anderen Seite gibt es SPIEGEL (mit Abstrichen, siehe Steingart, et al.), SÜDDEUTSCHE und vielleicht noch die TAZ, als eher linksliberale Meinungsmacher. Ich sehe die Balance ausgeglichen und wenn schon, dann eher Richtung rechts-konservativ kippend. Gibt es denn einen linken Meinungskonzern, eunflusstechnisch vergleichbar mit seinen rechten "Konkurrenten" SPRINGER & BERTELSMANN? | |
| Sebastian (Deutschland) | 30.06.2010 |
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Die Nachrichtenmacher steuern in einer Mediendemokratie das Image von Politikern und Parteien. Das Image ist einer der wichtigsten Faktoren für den Wahlerfolg/-misserfolg. Ebenso werden medial Feindbilder ("Agenda-Schröder", "Neoliberalismus", "Westerwelle" u.s.w.) geschaffen und immer wieder angeheizt. Die meisten Nachrichtgestalter und -multiplikatoren sind grün-links. Das ist halt so. Dieser Beruf bzw. diese einflussreiche gesellschaftliche Position hat auf bestimmte Charaktere und Bedürfnisse anziehende Wirkung. Diese bilden den Mainstream der Medien. Der Mainstream wechselt im Laufe der Zeiten den Umständen angepasst die Farbe, bleibt aber in der Art gleich. So wie sich in der selbständigen Wirtschaft bestimmte durchsetzungsfähige und wirtschaftlich ehrgeizige Menschen zuhause fühlen, so bleibt der Journalismus das Biotop der mehr oder weniger Idealisten und Ideologen, die die Welt vom Schreibtisch „verbessern“ (subjektiv) wollen. In diesem Biotop werden ein paar exotischen altbürgerlichen Ausnahmen geduldet, so lange sie nicht zu sehr vom von der Mehrheit geforderten Vorab-„Konsens“ („Schere im Kopf“) abweichen. Das war so, ist so, bleibt so. Diese Feststellung entspricht nicht dem vorgetäuschten (teils auch selbstgetäuschten) Ideal eines vermeintlich „unabhängigen“, „ehrlichen“ Journalismus. Aber der Journalismus wird eben von Menschen mit zum erheblichen Teil vorgeprägten Meinungen und Weltanschauungen gemacht. Und im Medienbereich ist diese Prägung eben etatistisch-links. Das ist weder gut noch schlecht. Es ist eine Gegebenheit, mit der Politiker umgehen lernen müssen und sozusagen sozialevolutionär auch gut an die Mediendemokratie angepasste Politiker überleben bzw. Erfolg haben werden. So war Schröder in seiner Vor-Reform-Zeit noch der mediale Liebling und Angela Merkel war als Teflon-Angela der Großen Koalition, die sozialdemokratische Politik macht auch medial noch relativ beliebt. Wenn die schwarz-gelbe Regierung, die von den Medien als permanente Reformbedrohung inszeniert wird, weggeschrieben ist, wird wieder eine Große Koalition übernehmen können und die Medien werden wieder positiver berichten. Jede Welle des künstlich geschaffenen Zorns ebbt auch wieder ab. Bis die nächste kommt ist es dann wieder etwas ruhiger. |
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| snowparrot () | 29.06.2010 |
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Habe auf meinem Blog die schönsten Zitate dieses brillianten Interview genommen. http://alupia.wordpress.com/2010/06/29/zwei-artikel/ |
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| Fassl (55268 Nieder-Olm) | 28.06.2010 |
| Ausgezeichnet! Wer nicht selbst einmal in einer medienverstärkten Abwertungswelle mit seiner Familie unterzugehen drohte kann nur Kollegen Kepplinger zustimmen | |
| Nema () | 27.06.2010 |
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Der medial-politische Komplex: Wer hat noch die Kompetenz? Und wer hat die Kompetenz-Kompetenz? Hat der die Kompetenz, der sie tatsächlich hat, oder doch derjenige, der sie ihn zusprich? Wie werden die Empfänger der Befehle über die Befehle informiert? Wissen die Empfänger, was wirklich von Oben kommt oder interpretieren sie das, was von Oben kommt per Augenmaß aus der Erwartungshaltung, die die Medien aufgebaut haben? Und vor allem: Wenn die Journalie allgemein sich als Links bezeichnet, haben Konservative im Großen und Ganzen noch eine Chance? |
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| David_ (Berlin) | 27.06.2010 |
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Gratismut vs. Gratisselbstkritik. Journalisten sind auch nur Menschen. Abhängig vom Wohlwollen Ihrer Leser. Gegängelt und gemobbt von der Politik. Anbiedernd um Ihren Arbeitsplatz besorgt. Teilweise blöd und untertänig. Narzistisch. Bestochen. Geprägt von Ihrer eigen Sozialisierung. Ich sage nur aktuell: "Innerer Reichsparteitag eines M. Klose". Wirklicher Journalismus findet eigentlich nicht mehr statt. Eher Nachrichtenweiterleitung. Welcher Journalist wettert eigentlich permanent gegen den Krieg in Afghanistan? Welcher Journalist wettert eigentlich permanent gegen die soziale Destabilisierung in unserer Gesellschaft? Welcher Journalist wettert eigentlich permanent gegen die Verrohung in unserer Gesellschaft? Welcher Journalist wettert eigentlich permanent gegen die mafiosen Praktiken in unserer Bauwirtschaft? ... Sie haben Angst! Ich verstehe das. ... Vor kurzem ein Besuch eines Freundes in einer renommierten Redaktion. Gestylte Empfangsdame, ausgesuchte Kunstdrucke, smarte Milchbubigesichter, Afterworklaunch, ... Was will man von diesen Leuten erwarten ausser Sicherung ihres Ambiente und Bedienung derer die ihnen das ermöglichen. Tiefer gehende Fragen werden nicht gestellt! Ich sehe das nicht negativ. Rechnungen, Zahnspangen für die Kinder, neues Auto, Urlaub, Kredite, ... Sie sind eben nur Menschen wie alle anderen. Freude und Angst. Vollkommen normal. Nicht übermenschliches. Die Frage ist nur: Ist das die 4 Gewalt im Staat? Helden gibt es in diesem Land nicht, auch nicht unter Journalisten. Die 2-3 die es gibt - bestätigen diese Aussage. ... .. . |
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