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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| AndreR (aus 'm Ländle) | 30.05.2010 |
| Ich glaube, einige verkennen hier die Bedeutung des Artikels… Sicher, zunächst einmal wirkt es unbedeutend. Aber im Hinblick auf die zunehmende Kameraüberwachung in Fahrzeugen des ÖPNV könnte das Ganze in Zukunft tatsächlich zum ernstzunehmenden Datenschutzproblem werden. Bestimmt ist die Auswertung zeitwufwändiger aber in Anbetracht der preisgegebenen Informationen könnte sich das auf Dauer sicher lohnen, Ton- und Bildmitschnitte aus Bussen und Trams auszuwerten. | |
| elke () | 26.05.2010 |
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fail! Einfach nochmal nachlesen was Datenschutz bedeutet! |
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| m (wien) | 20.05.2010 |
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interessanter gedanke. ich muss mich jedoch florian (münster) anschliessen. der tatsächlich relevante unterschied zwischen "oralen exhibitionisten" und facebookusern ist sicherlich a) die speicherung der daten sowie b) die anonymität im öffentlichen kontext (daten stehen ja ohne bezug zu einer spezifischen person (namen) zur verfügung. auch halte ich eine von softwareentwicklern kürzlich vorgestellte schnittstelle, zur verknüpfung einer gesichtserkennungssoftware mit facebook im sinne einer "augmented reality" auf dem smartphone für sehr bedenklich. |
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| Dear_Doosie (Leipzig) | 19.05.2010 |
| "Oraler Exhibitionismus" - danke für diesen Satz! Ich lasse immer freundlich grüßen, wenn Mitmenschen die Straßenbahn mit einer Telefonzelle (dort wurde früher öffentlich ferngesprochen) verwechselt. | |
| Florian (Münster) | 18.05.2010 |
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Guten Tag, Herr Böss, ich glaube, sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Natürlich ist es bedenklich, was Menschen per Handy in der Öffentlichkeit preisgeben. Aber eine Speichermöglichkeit besteht im Gegensatz zu sozialen Netzwerken nicht. Andererseits wird auch niemand zu oralem Exhibtionismus gezwungen; wer es über Handy oder aber über ein SNS tut, ist selbst Schuld. Dennoch muss auch ein Anbieter wie Facebook Datenschutzregeln achten, so, wie ich es auch von meinem Mobilfunkanbieter erwarte. Nur vom ÖPNV würde ich es nie erwarten, das wäre vermessen. Grüße, Florian Schröder |
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| Flo (München) | 18.05.2010 |
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@ Enno (Berlin) Vielen Dank. Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Beste Grüße aus dem Süden |
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| Stefan () | 18.05.2010 |
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Schade, ich habe wegen der Überschrift den Artikel angeklickt im Glauben, dass es ein ernsthaftes Datenschutzproblem im ÖPNV gäbe... Ein echtes Problem sehe ich übrigens nicht, da die Größe einer Stadt wie Berlin ausreichend Schutz bietet. Wenn ich bei mir zu Hause auf dem Dorf so mit dem Handy telefonieren würde, sähe das Ganze schon wieder anders aus. |
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| colorcraze () | 16.05.2010 |
| jaja, sehr launig, und eine hübsche Ausführung des mal von einem Schweizer getätigten Satzes, wenn man wissen wolle, was in der Schweiz los sei, müsse man nur morgens zwischen 7 und 9 im Zug zwischen Zürich und Bern sitzen. Aber ich schließe mich den anderen an, es ist etwas anderes, wie Facebook zuordenbare Namens- und Adressdaten zu haben. Das hat man im Zug nicht. | |
| Hans G. Beck (07743 Jena) | 16.05.2010 |
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Da ereifert man sich über Google Streetview und niemand "realisiert" die Informationsflut über die Handys. Man braucht gar keine Wanzen, ein Handy ist ja so harmlos! |
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| Enno (Berlin) | 16.05.2010 |
| Was für ein alberner Artikel. Auch wenn das ganze wohl eine verunglückte Satire darstellt: Momentaufnahmen, nirgends schriftlich fixiert, nirgends gespeichert sind mit Facebook und Vorratsdatenspeicherung auch nur annähernd vergleichbar. Oder Können Sie diese Kommunikationsfetzen nachträglich abrufen? Und sich gleich Adresse, Alter usw. der Person anzeigen lassen? Sie im Kontext weiterer Äußerungen betrachten? Eben. | |
| Sam (Munich) | 16.05.2010 |
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es war schon nach dem abstract ersichtlich auf was gideon böss hinaus will. die große errungenschaft des internets war die anonymität, eine errungenschaft die der öpnv nie für sich in anspruch genommen hat. sowohl auf facebook als auch in der öffentlichkeit wird keiner dazu gezwungen seine daten preis zu geben. es wird auch keiner dazu gezwungen sich überhaupt zu beteiligen. letzteres kommt wohl für kaum einen in frage und es drängt sich der unterschied zwischen social community und öffentlichem leben im realen alltag schon auf: hinter dem lauschen und beobachten einer einzelperson die von neugierde, voyeurismus oder den sachzwängen die einem frei schaffendem journalisten so aufgenötigt werden getrieben sind steckt kein system nach dessen logik unsere existenz auch noch restlos der permanenten wertverwertung unterworfen werden muss. dieser artikel selbst ist facebook ähnlicher als jeder perverse spanner der einem exibitionistem in der ubahn gegenübersitzt, denn er schafft es ebenfalls die unbedacht preisgegebenen informationen zu verwerten. |
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| Sikk () | 16.05.2010 |
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Sehr schöne Beobachtung, dass wir auch in der Öffentlichkeit aufpassen sollten, was wir so von uns geben, gerade mit den mobilen Telefonen achtet man nicht wirklich auf seine Umgebung. Aaaber: Wir wissen zwar nun über Freundinnen, Frauenarztbesuche und Urlaubspläne Bescheid, haben sogar ein paar Vornamen erfahren, wissen jedoch nicht im geringsten, um wen es sich bei den beschriebenen Personen handelt. Die sind anonym unterwegs, müssen sich nicht ausweisen und wenn wir diejenigen nicht zufällig kennen, bleiben sie auch anonym. Im Gegensatz dazu wird für diesen Kommentarbeitrag mein Name, Wohnort und eMail-Adresse abgefragt (glücklicherweise nicht obligatorisch). Aber man muss auch Javascript aktivieren. Ich stelle also fest, dass man in der Berliner Ringbahn anonymer unterwegs sein kann als auf Cicero.de ;-) |
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| Meyer (Hamburg) | 16.05.2010 |
| Offenbar hat Herr Böse die Problematik noch nicht so richtig verstanden, anders als bei dem S-Bahnversuch können Daten im Netz gezielt erhoben (und nicht zufällig aufgeschnappt) werden und was noch sehr viel wesentlicher ist zu Profilen zusammengefasst werden. Würden sich die Personen in der Bahn ebenso verhalten wenn sie wüssten, dass sie bei jeder ihrer Fahrten von Herrn Böse belauscht würden und ihnen bewusst wäre, dass die preisgegebenen Informationen ihnen unkontrollierbar abhanden kommen und etwa an die Werbeindustrie, potentielle Arbeitgeber, ihre Krankenkasse (oder in einen Cicero-Artikel) geraten? | |
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