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| Leserkommentare |
| Rainer Kähni dit Monsieur Rainer (F - 06410 Biot) | 14.08.2010 |
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Deutschland ist verkrustet und braucht eine neue Republik. Das würde viele drängende Fragen lösen und den Personal- und Problemstau in Deutschland abbauen helfen. Das Problem bei Frau Merkel alleine zu suchen, ist mir zu kurz gedacht. Nur dieses überkommene Parteien-System hat eine Kanzlerin Merkel erst möglich gemacht. Als die vierte Republik und deren Politiker in Frankreich abgewirtschaftet hatten, wie nunmehr auch in Deutschland zu beobachten ist, setzten sich kluge Männer zusammen und schrieben eine neue Verfassung. So wurde die V. Republique gegründet. Alle unsere Vorschläge werden an den jetzigen deutschen Politikern abperlen wie Wasser an Silikon. Sie denken, sie sind unangreifbar und nicht abwählbar. Das ist falsch. Was braucht man, um eine neue Republik zu gründen? Meine Vorschläge: Gründung eines Ältestenrates mit den besten Köpfen, eine Verfassung, die dem ganzen Volk zur Abstimmung vorgelegt wird und somit direkt vom Volk legitimiert ist. Abschaffung aller parteinahen Stiftungen, nur ein direkt gewählter Politiker zieht ins Parlament ein, keine Landeslisten mehr, mehr Volksentscheide zu existenziellen Grundsatzfragen, Abgeordnete sorgen selbst für ihre Pensionen, Abgeordnete dürfen nur einmal wiedergewählt werden, ein Zentralstaat ohne Bundesländer, jedoch sehr starkes Mitsprachrecht der Kommunen in einer zweiten Kammer, jeder Abgeordnete muss Bürgermeister einer Kommune sein wie in Frankreich üblich, Verschlankung des gesamten Staatsapparates, ein einfaches und gerechtes Steuersystem ohne Ausnahmeregelungen. Resultat: Basisdemokratie statt Parteiendiktatur! Diese Bundesrepublik war von den Gründervätern gut gedacht und gut gemeint. Sie wurde von anständigen Männern und Frauen gegründet, die noch traumatisiert waren von den Ereignissen der Kaiserzeit, der Weimarer Republik und dem Nazi-Regime. Auch standen sie unter erheblichem Druck der Besatzungsmächte. Sie hat uns aber 60 Jahre Wohlstand und Frieden gebracht. Spätestens am Tage der Wiedervereinigung hätte jedoch eine Verfassung dem ganzen deutschen Volk zur Abstimmung vorgelegt werden müssen. Stattdessen hat man einfach weitergewurstelt und die Gesetze auf das wiedervereinigte Deutschland übergestülpt, egal ob es noch zeitgemäss war oder nicht. Die Republik ist heute zur Beute der Lobbyisten und Politiker geworden; sie ist am Ende. Das ist kein Drama, jedoch ein Anlass, eine neue Republik zu gründen. Der Druck muss jedoch von unten kommen, denn die heute Mächtigen werden sich mit Händen und Füssen dagegen wehren! Gäbe es noch einen Platz für Frau Merkel und Herrn Westerwelle in einer neuen Republik? |
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| Dr. Helge Krull (Hamburg) | 02.08.2010 |
| Erst ihre Macht, dann ihre Partei, und dann erst irgendwann das Land, das ist die nackte Strategie. Die Kanzlerin bezieht praktisch keine Position, um weiter über den Dingen zu stehen, da wo sie es tut, hängt sie ihr Fähnchen in den ausdiskutierten Wind. Wer hätte gedacht, daß das Aussitzen und Vertagen von Problemen unter Kohl noch steigerungsfähig ist? | |
| Dr.Rupert Lebmeier (Zweibrücken) | 22.07.2010 |
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Man könnte fast meinen, dass hinter all dem System steckt. Vielleicht gelingt es ihr doch noch eine Vokspartei wie die CDU zugrunde zu richten. Verwunderlich ist nur, dass gestandene Mannsbilder eher demissionieren, als zu widersprechen und Stärke beweisen. Positive Nachrichten kommen ,wenn erforderlich dann zeitgerecht jeweils in Form von beabsichtigten Milliarden-Investitionen aus dem Putin-Land oder Zentralasien. Ist das nicht eigenartig? Mal sehen, wie lange es noch dauert bis sie Schröders Kollegin wird. |
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| Martin Schmitz (Magdeburg) | 19.07.2010 |
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Der Ministerpräsident von Hamburg Herr Ole von Beust ist zurück getreten. Heute sah man die Reaktion von Merkel vor der Presse. Sie nimmt es innerlich gar nicht zur Kenntnis, es wird einfach weg gelächelt, so wie sie es mit vielen Dingen eben macht. Ich bin der Meinung, dass Merkel innerlich überhaupt kein Gefühl verspürt, was da vor sich geht. Und genau in dieser Hinsicht habe ich den Verdacht, das dieser Frau jegliche Reife hinsichtlich einer Gefühlsbewegung fehlt, sie ist einfach nur machtgeil. |
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| Oebel-Herrmann (Villnachern) | 19.07.2010 |
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Ihr Artiklel ist eine ausgezeichnete Bestandesaufnahme. Er zeigt aber auch auf, wie genau es alle Politiker mit ihrem Amtseid nehmen, den sie mit der Hand auf der Bibel und unter Bitte um Gottes Hilfe ablegen und bezeugen, dass sie Schaden vom deutschen Volke abwenden wollen. Manfred Peter Oebel-Herrmann |
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| Udo Küppers (Hauptmann-Böse-Weg 9) | 19.07.2010 |
| Wenn es nicht so traurig und ernst zugleich wäre, wie eine Einzelperson im höchsten Regierungsamt "negative Kommunikation" zum Schaden des Souveräns betreibt, könnte man glatt vom Gipfel Erich´s (Honneker´s) Rache sprechen. Die Ironie der Geschichte ist, die duckmäuserische und "gelernte" DDR-Wissenschaftlerin Merkel verhilft scheinbar ihrem ehemaligen Regierungschef Honneker seinen Traum von der schleichenden Zerstörung des westlichen kapitalistischen Deutschland näher zu kommen. Aber sicher wird Frau Merkel eher abdanken als eine gefestigte Demokratie zum wanken bringen - auch wenn die von ihr vertretene Volkspartei heftig vibriert. | |
| Martin Schmitz (Magdeburg) | 18.07.2010 |
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Es fehlen einem als Bürger einfach die Worte, was sich in Berlin abspielt. Warum hat Merkel nicht die Kraft, einige Minister an die Luft zu setzen. Was Merkel dem Deutschen Volk zumutet, ist eine einzige Frechheit, aber vielleicht merkt das Merkel selbst nicht. Ich bin fest der Meinung, dass Merkel bis jetzt von allen überschätzt wurde. Wenn Schröder auch nicht gerade ein Glanzlicht war, aber er hatte es richtig erkannt, dass es Merkel eben auch nicht kann. Die CDU wird durch Merkel regelrecht zerrieben. Solche Leute wie Kauder halten ihr die Treue, aber nur solange, bis auch diese merken, dass ihre Pfründe dahin gehen, d.h. sie werden überflüssig. |
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