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| Leserkommentare |
| Nema () | 21.06.2010 |
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Aufstiegschancen verdeutlichen statt Abstiegsängste bedienen? In welchem Fall laufen einer Partei wohl die Wähler zu, wenn sie sich als letzte Rettung darstellt oder wenn sie sagt "aus unserer Sicht ist alles okay, könnte im Prinzip so weitergehen"? Steinmeier als neuer "Oppositionsführer" ist genau das! Bereits in der (finsteren und unheimlichen ;-)) Schröder-Ära hatte er eine Rolle gespielt, zumal im Fall Irak...Dann einer DER Köpfe der große Koalition. Das Merkel ebenso einer war ist natürlich richtig, aber der Abstiegstrend der Union ist ja eigentlich auch nicht soviel milder als der der SPD. Die Leute erwarten von einer Opposition eben vor allen Dingen kontrast zur Regierung - und den findet man heute am Besten bei den Bündnisgrünen und Linken, aber nicht bei der SPD. Ich persönlich wäre ja interessiert an einer Neuaufstellung der SPD, aber wenn schon, dann bitte mit Beck (der zu unrecht abgesegt wurde) und nicht mit Steinmeier. @SPD und Linkspartei: Es ist mit nichten so, dass die SPD und die Linke im Wesentlichen dieselben gesellschaftlichen Interessengruppen bedienen würden. Während die Linkspartei deutlich mehr für Arbeitslose wirbt, die zugegebenermaßen oft zu UNRECHT UNTER HARTZ IV LEIDEN MÜSSEN (um das mal klarzustellen), umgarnt die SPD die Gewerkschaften und also die einfachen Arbeiter. Auch ideologisch sind differenzen zwischen SPD und Linke erkennbar, mE. Der einzige Umstand, dem es zu verdanken ist, dass diese nicht deutlichst zu tage treten ist, dass *beide Parteien* kein Grundsatzprogramm wie das "Godesberger Programm" verzuweisen haben, über das sich diskussion ernstahaft lohnen würde... |
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| Jerzy Pabian (Warszawa) | 19.06.2010 |
| Leider ist nicht viel zu sagen. SPD hat sich so weit von Tsgesproblemmen 'befreit' das man kaum was in dieser Partei sehen kann auser Machtkaempfe um Posten die "wolfsrudel" hat sich bestaetigt | |
| Yvonne Walden (41334 Nettetal) | 19.06.2010 |
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"Warum nur, wo 83 Prozent der Deutschen Zukunftsängste haben, und 45 Prozent befürchten zu verarmen. Dabei gehen die politischen Einstellungen klar auf Linkskurs: Zwei Drittel der Deutschen sind für Mindestlöhne. Für 82 Prozent gehört die Rente mit 67 abgeschafft. 62 Prozent halten die Beteiligung deutscher Truppen an Einsätzen in Afghanistan für falsch. Und wichtige Unternehmen wie Energie, Telekom oder Bahn, die der Bund in die Privatwirtschaft entlassen hat, sollten, ginge es nach 67 Prozent der Befragten, wieder staatlich werden." Soweit die Ausführungen von Klaus-Peter Schöppner.- Die vorgenannten politischen Präferenzen und Wunschvorstellungen entsprechen interessanterweise den programmatischen Eckpunkten der Partei Die Linke. Es macht also für die Sozialdemokraten wenig Sinn, weiterhin das Programm der Unionsparteien oder gar der Liberalen zu kopieren, um Wählerinnen und Wähler zu überzeugen. Die SPD sollte sich zu ihren eigentlichen Wurzeln zurückbesinnen und die Interessen der Arbeitnehmerschaft und der Kleingewerbe-Betreibenden wieder klar und deutlich vertreten, anstatt allen etwas bieten zu wollen und sich dabei letztlich zwischen alle Stühle zu setzen. Die Linke andererseits wird weiterhin Überzeugungsarbeit leisten, um zunehmend mehr enttäuschte bisherige SPD-Wählerinnen und SPD-Wähler an sich zu binden. Denn sie vertritt ja weitgehend die sozialdemokratischen Grundsätze, die der SPD verlorengegangen sind. Vermutlich waren insbesondere Großspenden aus der Wirtschaft und der Finanzwelt dafür mitverantwortlich, daß die "alte Tante SPD" so sehr vom Kurs abgekommen ist. Sie sollte also nicht weiterhin dem schnöden Mammon nachjagen, sondern durch klare Programme und glaubwürdiges Personal überzeugen. Und da die Sozialdemokratie und Die Linke von ihrer Abstammung her enge Verwandte sind, dürfte es in naher Zukunft möglich sein, gemeinsam die Stimmenmehrheit auch im Deutschen Bundestag zu erreichen, um die vorstehend zitierten politischen Ziele zu verwirklichen. |
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