| Leserbrief - Ihre Meinung |
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| Eduard Falger (87534 Oberstaufen) | 17.02.2007 |
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Betrifft: Rendezvous am Zauberberg von Wolfgang Herles, Cicero-Ausgabe Februar 2007 Zauberberg, Davos, WEF, mit grossem Vergnügen habe ich Ihren Artikel gelesen. Die art wie Sie einige Figuren aus dem Zauberberg mit dem Wef in verbindung brachten hat mir sehr gefallen und die Bilder wurden vor meinem geistigen Auge lebendig. Vier mal habe ich das WEF mitgemacht, als einer der vielen dienstbaren Geister in einem VIP Hotel, und so ist mir das gebaren der Wirtschaftführer mit ihren Begleiterinnen wohl bekannt. Jetzt im Abstand von ein paar Jahren bekam ich, bei der Lektüre, direkt etwas Heimweh. Für die Leute die dort aber wohnen und arbeiten ist diese Zeit recht mühsam. Die dauernde Polizeipräsenz, der Hubschrauberlärm, die Absperrungen, die Kontrollen und Verkehrsbehinderungen machen dass man richtig froh über das Ende der Veranstaltung ist. Den Zauberberg habe ich wärend eines Winters auf der Terrasse der SchatzALP, nicht SchatzALM wie irrtümlich geschrieben, bei herrlichen Sonnenschein gelesen. Doch hatte ich dort eine andere Aussicht. Ich bin mir sicher dass das Bild, das im Magazin verwendet wurde, nicht Davos ist. Den Machern des Cicero möchte ich sagen: Weiter so, damit ich mich auf jede neue Ausgabe wieder freuen kann. Sonnige Grüsse aus den Allgäu Eduard Falger |
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| Lackner (56191 Weitersburg) | 15.02.2007 |
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Betrifft: Doppelmoral von Wolfram Weimer, Cicero-Ausgabe Januar 2006 Kurnaz steht bei ihnen für Doppelmoral. Verbinden sie hier nicht unzulässigerweise zwei verschiedene Problembereiche? 1. Die Doppelmoral der SPD und besonders der Grünen, die im Machtrausch einen Kriegseinsatz nach dem anderen entschieden. Wäre das unter der CDU geschehen, wäre Rot-Grün mit schnittfestem Schaum vor dem Mund auf die Barrikaden gegangen von wegen Moral, Geschichte etc. 2. Kurnaz steht lt. TV für einen Türken, der kurz nach dem 11. Sep. zu den Wurzeln seines Glaubens in Afghanistan und Pakistan pilgern musste, den Quellen der Taliban und der Basis der Al Kaida. Die Reise wurde von Islamisten bezahlt. Sein Freund, der mit ihm reisen wollte und in Frankfurt abgefangen wurde, sprach von einer Reise zu den Glaubenskriegern. Kurnaz steht für eine juristische Farce wie Mehmed unf der Kalif von Köln. Nur Kurnaz ist Türke, in Deutschland geboren und wohl wissend, wenn, dann kann er nur in Deutschland mit Entschädigung rechnen. Für die Türkei ist das eine Lachnummer, für unsere Politik ein weiteres Mal ein Zeugnis ihrer Unfähigkeit und Erpressbarkeit Ausländern gegenüber. Von der täterorientierten Justiz ganz zu schweigen. |
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| Bernd von Frankenberg (26434 Wangerland) | 14.02.2007 |
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Wolfram Weimer „Ich bin nicht zornig“ Gespräch mit Peter Sloterdijk Der Philosoph „Peter“ macht sich klein zum „Pitterlein“, wo doch das Große erwartet wird und heute auch erforderlich ist. Wo sind die Philosophen, die nicht nur die richtigen Fragen stellen, die Antworten wissen und schließlich die Handlungen beeinflussen?Bewusstseinsbildner waren sie einst, fest verwurzelt in Erfahrung. Lehrer und Schüler in einem,d.h. lehr- und lernbereit in Folge (Sokrates,Platon,Aristoteles).Verteidiger der Tugend.Schöpfer von Ideen.Vorbild.Heute verblasst ihr Einfluß.In Zeiten, wo rat- und rastlose Politiker,Unternehmer,Vorstände mit komplexen Konflikten – eigene eingeschlossen- kämpfen müssen, da fehlt ihre lenkende Kraft zum richtigen Zielbild.Der Chor der Ratlosen – wir eingeschlossen-suchen dann verzweifelt die einst vertrauten Gelehrtenköpfe: Philosophen als wahre Vor-Mit-Nachdenker.Kein Wettbewerb,keine Exellenzen,keine member für Elitehochschulen- es fehlt der Aufruf:“Qui maximus inter philosophos est?“Den letzten (Student) traf ich „ante portas“ als Pförtner.Wo bleiben die Philosophen,die Konflikte erkennen,sich einmischen,Lösungen durchdenken und der Führung helfen?Kein Bedarf-war schon immer so.Ist es die Verzweiflung über die eigene Ohnmacht?Rechnet sich Philosophie nicht?Warum Philosophen beschäftigen-haben wir doch Internet.Denken verkommt zur unbequemen Nebensache.Medienwirksame Unterhaltung („unten halten“) ist da schon trendiger,cool.Look,wie die Stars.Was spiegelt sich da?Betroffenheit danach:Wie schrecklich. Aber was folgt eigentlich nach all dem Benefiz?Wo sind die Philosophen in den Runden,Räten,Kommissionen?Wo steht das Motto:“Philosophie und Umwelt“ oder „Philosophie und Verträglichkeit“?Politiker und Philosophen,Philosophen und Wirtschaftsbosse –ein Forderungsprogramm, welches f ö r d e r n könnte. Eine Kostellation der Hoffnung über alle Gegensätze hinaus.Aber der Wille zur Kooperation wäre schon notwendig und einen Versuch wert. Bernd von Frankenberg Funnenser Neuendeich 10 26434 Wangerland (Diese Version e-Mail Anschrift ist korrekt) |
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| Ralf Armin Söllner (Bertoldshofen) | 13.02.2007 |
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Betrifft: Warum wir dem Diktator Zeit entfliehen müssen von Ulla Schmidt, Cicero-Ausgabe Januar 2007 Sehr geehrte Frau Diktator, "Warum wir dem Diktator Zeit entfliehen müssen". Zeit ist weiblich, Diktator männlich, in meinen Augen ist dies ein ziemlich grausiger grammatikalischer und politischer Schnitzer. Oder wollen sie mit der Überschrift ausdrücken, dass Diktatoren immer männlich sind. Korrekt wäre doch wohl "Diktatorin" oder auch dem Diktat der Zeit o.ä.. Unsere deutsche Sprache wäre so schön und aufschlussreich, wenn, ja wenn....... Mit den besten Grüßen Ralf Söllner |
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| Manfred Steinröx (Hamburg) | 13.02.2007 |
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Betrifft: Die Gender Mainstreaming-Strategie von Bettina Röhl, Cicero-Ausgabe März 2005 Wahrscheinlich darf man "GM" tatsächlich nicht einfach als Relikt aus der 68er-Mottenkiste abtun. Denn das Demokratie-Unverständnis, das dahinter steht ("...Frauen sind so beeinflußt, daß sie zu einer wirklich freien Meinung nicht imstande sind" ..."), hindert alle Mitglieder der Gesellschaft letztlich an einem individuell selbstbestimmten Lebensweg. Die "Zwangsbeglückung" durch Politik-FunktionärInnen hat System - und leider noch mehr Facetten: parteienübergreifend wird z.B. aktuell die Forderung nach mehr Krippenplätzen (also der Erziehung schon der Kleinkinder durch staatliche Institutionen) als Familienpolitik ausgegeben. Das ist wirklich die Widerbelebung totalitären Gedankenguts! |
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| André Sagerer () | 12.02.2007 |
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Betrifft: Was kostet ein Menschenleben? von Peter Singer, Cicero-Ausgabe Januar 2007 Unterlaufener Fehler? Zu überdenken ist aber, dass Herr Peter Singer eine Kleinigkeit übersehen hat. Gehen wir noch einmal auf die zu ertrinken drohenden Kinder ein: Singer nimmt richtigerweise an, dass jeder Mensch, der ein Kind retten kann, ein Kind retten muss! Bildlich gesehen aber nimmt er die Menschen als physisch und psychisch gleichwertig an. Doch sollte nicht ein gut gebauter, stärkerer Mensch möglichst viele Kinder retten (Für diesen wäre es ein leichtes das zu tun)? Natürlich, und diejenigen sollten verärgert sein über welche, die nichts tun. Wohl klar ist aber, dass man dem stärkeren Menschen nicht vorwerfen darf, er müsse die meisten Kinder retten. Das wäre unfair! Deshalb müssen wir alle anpacken, denn nur dann kann unsere Gemeinschaft die gesteckten Ziele erreichen. |
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